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Sie ritten weiter

Watain

They Rode On

Out of the dark, into the light
In the dawn of terrestrial birth
New-born yet older than time
Conceived in the depths of the earth

Though strange lay the waters from which they emerged
They glanced upon the world as their own
Yet deep in their hearts they knew all the time
That this was not really their home

So they rode on
Yes, they rode on

On hidden roads, through barren wastelands
Untrodden by both man and beast
From the distance their fire was gleaming
Like a lamp amidst dark eternity

A bitter Moon hovered above them
The night lit sole by its glow
From high in a sky of ominous dye
In which dark clouds drifted slow

So they rode on
Yes, they rode on

They rode with shut eyes as the Sun rose
Regardless of earth's vanity
But with wide open eyes, they paced the night
And pondered its mysteries

They sat at the crossroads with high and with low
Yet neither could alter their course
Riches were offered unto them
Yet indifferent and without remorse

They rode on
Yes, they rode on

And each lonely vagrant that crossed their path
Felt how his heart grew cold
Yet be marvelled at their scarred faces
So beautiful, distant and old

Some say they've heard them singing
In strange tongues of melancholy
Of the gods, of the night, and of glory
Of the dead, and their memory

So they rode on
Yes, they rode on

Say goodbye to the light
Come twilight, come dark night
Say goodbye to the light
Come twilight, come dark night

Could you have rode there with them?
Would you have joined their march?
Or would you have them ride on?
Away into the dark?

Would you have been able to let go?
Of illusions of right and of wrong?
And if they came to die
Would you have rode on?

Sie ritten weiter

Aus der Dunkelheit, ins Licht
Im Morgen der irdischen Geburt
Neu geboren, doch älter als die Zeit
Empfunden in den Tiefen der Erde

Obwohl seltsam die Gewässer waren, aus denen sie auftauchten
Schauten sie auf die Welt, als wäre sie ihr Eigen
Doch tief in ihren Herzen wussten sie die ganze Zeit
Dass dies nicht wirklich ihr Zuhause war

So ritten sie weiter
Ja, sie ritten weiter

Auf verborgenen Wegen, durch öde Einöden
Von Mensch und Tier unberührt
In der Ferne schimmerte ihr Feuer
Wie eine Lampe in dunkler Ewigkeit

Ein bitterer Mond schwebte über ihnen
Die Nacht erleuchtet nur von seinem Schein
Hoch am Himmel, in ominösem Farbton
In dem dunkle Wolken langsam trieben

So ritten sie weiter
Ja, sie ritten weiter

Sie ritten mit geschlossenen Augen, als die Sonne aufging
Unbeeindruckt von der Eitelkeit der Erde
Doch mit weit offenen Augen durchschritten sie die Nacht
Und grübelten über ihre Geheimnisse

Sie saßen an der Kreuzung, mit Hoch und Tief
Doch keiner konnte ihren Kurs ändern
Reichtümer wurden ihnen angeboten
Doch gleichgültig und ohne Reue

Sie ritten weiter
Ja, sie ritten weiter

Und jeder einsame Vagabund, der ihren Weg kreuzte
Fühlte, wie sein Herz kalt wurde
Doch erstaunte über ihre vernarbten Gesichter
So schön, fern und alt

Einige sagen, sie hätten sie singen hören
In seltsamen Zungen der Melancholie
Von den Göttern, von der Nacht und von Ruhm
Von den Toten und ihrer Erinnerung

So ritten sie weiter
Ja, sie ritten weiter

Sag Lebewohl zum Licht
Komm Dämmerung, komm dunkle Nacht
Sag Lebewohl zum Licht
Komm Dämmerung, komm dunkle Nacht

Hättest du dort mit ihnen reiten können?
Hättest du dich ihrem Marsch angeschlossen?
Oder hättest du sie weiterreiten lassen?
Weg in die Dunkelheit?

Hättest du loslassen können?
Von Illusionen von richtig und falsch?
Und wenn sie kämen zu sterben
Hättest du weitergeritten?

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