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Requiem

Willem Vermandere

Requiem

Als 'k mijnen tocht deur 't tranendal stake
En word geroepen bie de grote baas
Als ik zogezeid mijn pupe krake
En mijne laatsten asem uitblaas
Komt mijnen uitvaart dan nie bederven
Als ik mijn karre de gracht in duw
Of proper gezeid als ik zal sterven
Als 'k dus voorgoed mijn sjiek uitspuw

Bespaar mie dan d'onoprechte gebeden
De groene kransen van plastiek
De sukkel is al ne keer overleden
Anders wierd ie hier nog doodziek
't Is 't hopen van hokus spokus vobiscum
Dat ie mag vinden wat ie zocht
Requiescat in secula seculorum
Muziek en zang op zijne laatsten tocht

Je moet niet te kwistig de kwispel zwaaien
De klokken en 't walmend wierookvat
Ze gaan mie wel in 't vagevuur draaien
Zegent ons liever uit 't goed oud vat
We gaan onzen dorst nog ene keer lessen
vrienden goddank t is ons dikwijls gelukt
En u vriendinnen edele prinsessen
'k He u zo vierig aan 't herte gedrukt

Zingt nu de sloeber het 't goe bekeken
met stille trom der onder gemuisd
ie is aan zijn liederlijk leven overleden
Zijn snaar is gesprongen, zijn schup afgekuist
Geen rammelende rinkelende dekoraties
Geen soldatesk klaroengeschal
Geen plechtige postume felicitaties
Zingt liever thope een liedje 't is al

Geen tombe of bronzen gebeeldhouwd gevaarte
Geen donkere kelder van steen en lood
Leg mie liever in 't licht in de klaarte
Simpel in d eerde warm en bloot
Begraaf mie maar ergens in 't veld verloren
Waar dat de beke heure weg nog vindt

Requiem

Wenn ich meinen Weg durch das Tränental gehe
Und zum großen Chef gerufen werde
Wenn ich sozusagen meine Puppe zerbreche
Und meinen letzten Atem ausblase
Soll meine Beerdigung nicht verderben
Wenn ich meinen Wagen in den Graben schiebe
Oder ordentlich gesagt, wenn ich sterbe
Wenn ich also für immer meinen Scheiß ausspucke

Verschone mir die unehrlichen Gebete
Die grünen Kränze aus Plastik
Der Trottel ist schon einmal gestorben
Sonst wäre er hier noch todkrank
Es ist das Hoffen auf Hokuspokus vobiscum
Dass er findet, was er suchte
Requiescat in secula seculorum
Musik und Gesang auf seinem letzten Weg

Du solltest nicht zu großzügig mit dem Schwanz wedeln
Die Glocken und das rauchende Weihrauchfass
Sie werden mich wohl ins Fegefeuer drehen
Segnet uns lieber aus dem guten alten Fass
Wir werden unseren Durst noch einmal stillen
Freunde, Gott sei Dank, es ist uns oft gelungen
Und euch, edle Prinzessinnen
Ich habe euch so herzlich ans Herz gedrückt

Jetzt singt der Bursche, es ist gut betrachtet
Mit stiller Trommel, leise gemurmelt
Er ist an seinem liederlichen Leben gestorben
Seine Saite ist gerissen, seine Schaufel gereinigt
Keine klappernden, klingenden Dekorationen
Kein soldatisches Trompetenblasen
Keine feierlichen posthumen Glückwünsche
Singt lieber ein Lied, das ist schon alles

Kein Grab oder bronzenes, gemeißeltes Ungetüm
Kein dunkler Keller aus Stein und Blei
Legt mich lieber ins Licht, in die Klarheit
Einfach in die Erde, warm und nackt
Begrabt mich irgendwo im verlorenen Feld
Wo die Bekehrung noch ihren Weg findet

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