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Die Weltreise

Willem Vermandere

Le Tour Du Monde

In 't hus van me voader op de zolder vergeten
lagt er en oed boek van de wörms half opgevreten
en meer dan ne kêe êk musstil op m'n kniên
de zolder opgekropen om dat boek te beziên

Al was in een toale die 'k nie en verstond
toch lag ik uren met dat boek ep de grond
want surtout de prenten verwonderden mie
le tour du monde d'un gamion de paris

't schip dat us voerde vol schatten an boord
sloeg ep de klippen alleman was versmoord
nee 'k zoe liegen, zes matrozen me nen board
overleefden de rampe en bleven gespaard

We liepen deur bössen ne knuppel in d'hand
weken en moanden deur een onbekend land
wilde bêesten en mensen sprongen overal ut 't groen
mor me zeven sterke mann'n moesten we niee veel moeite doên

Eindloze woestijnen me nie anders dan zand
oltied ep en nere en de zönne die brandt
achter iederen heuvel bandieten ep de loêr
doar deure geroaken was nen duvelschen toêr

Wat later hadde me peirden, zeven peirden in galop
in nog vreemder streken bergaf en bergoop
langs witte dörptjes vol muziek en zang
doar had ek willen blijven, me leven lang

Moar nen onmeugelijken drift dreef us vôort
nen dag van ruste werd al gauwe verstôord
doar zag j'ons strompelen door de sneeuw verblind
vechtend me de wolven in den bitende wind

Bi keizers en keuningen waoren me te gast
van negers en indianen bekeurd en betast
we sliepen in paleizen of gewoon ep de grond
lijk prinsen begroet of verjoagd lijk en hond

we wieren heel stille moager en moe
van 't eeuwig tjolen nie meer weten waar naartoe
komt er dan nooit geen einde aan dien tocht
waarom en voor wie en wat had ik gezocht

de jaren zijn gevlogen en 't boek is verbrand
maar d'historie duurt vôort nu ben ik hier beland
en 't hê mi geleerd oltied verder te goan
mor woar noartoe, dat heb ik nog nooit nie verstoan

Die Weltreise

Im Haus meines Vaters auf dem Dachboden vergessen
liegt ein altes Buch, von den Würmern halb aufgefressen
und mehr als einmal saß ich still auf meinen Knien
auf dem Dachboden gekauert, um das Buch zu sehen

Auch wenn in einer Sprache, die ich nicht verstand
lag ich doch stundenlang mit dem Buch auf dem Boden
denn vor allem die Bilder erstaunten mich
Die Weltreise eines Jungen aus Paris

Das Schiff, das uns führte, voll Schätzen an Bord
schlug auf die Klippen, alle waren ertrunken
nein, ich würde lügen, sechs Matrosen an Bord
überlebten die Katastrophe und blieben verschont

Wir liefen durch Wälder, einen Knüppel in der Hand
Wochen und Monate durch ein unbekanntes Land
wilde Tiere und Menschen sprangen überall aus dem Grün
doch mit sieben starken Männern mussten wir nicht viel Mühe tun

Endlose Wüsten, nur Sand um uns herum
immer im Schatten und die Sonne, die brennt
hinter jedem Hügel Banditen auf der Lauer
da durchzukommen war ein teuflischer Aufwand

Später hatten wir Pferde, sieben Pferde im Galopp
in noch fremderen Gegenden bergab und bergauf
vorbei an weißen Dörfern voller Musik und Gesang
da hätte ich bleiben wollen, mein Leben lang

Doch ein unbändiger Drang trieb uns weiter
ein Ruhetag wurde schnell gestört
da sah man uns durch den Schnee taumeln, geblendet
kämpfend mit den Wölfen im beißenden Wind

Bei Kaisern und Königen waren wir zu Gast
von Negern und Indianern beäugt und betastet
wir schliefen in Palästen oder einfach auf dem Boden
wie Prinzen begrüßt oder verjagt wie ein Hund

Wir waren ganz still, müde und erschöpft
von dem ewigen Reisen, nicht mehr zu wissen, wohin
kommt da denn nie ein Ende dieser Reise
warum und für wen und was hatte ich gesucht

Die Jahre sind vergangen und das Buch ist verbrannt
aber die Geschichte geht weiter, jetzt bin ich hier gelandet
und es hat mir gelehrt, immer weiterzugehen
aber wohin, das habe ich noch nie verstanden

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