The Pirate Shanty
I am not a pirate, but I long to be
Sailing by the stars across the seven seas
Living with no earthly cares, my mates and me—
The envy of all worldly men, who are not free
A song to sing for beggars, a song to sing for saints
A song to sing for wealthy men all wrapped and bound in chains!
Our treasure's not in gold, or in our piety
Our wealth is in an answered call, the longing of the sea!
Stormy oceans carry us to lands we've never known
To mysteries and buried secrets from the tales of old
So hoist the sail and raise the flag, we do not stop for night
We'll ride the wild winds and waves until the morning's light!
In smuggler's caves and tavern halls, we live by no man's rules
We fly the colors of the living, free and proud and true!
We set out on the ocean blue to escape tyranny
We'll keep our merry hearts alive so long we roam the sea
A man once walked along the shore, and called he out to me
I see you are a fisherman, a lover of the sea
I know this world's a wretched place, but if you'll follow me
I'll take all of your burdens and pirates we shall be!
Yo ho, yo ho!
Hope is now before us, and misery at aft
We could not care the lesser for the men who say: You're daft!
So let the howling winds blow in and take hold of the mast
Release the wheel and all your sins, for you are free at last!
Swab the deck, my clever lad, and listen close to me
Learn my ways, and soon one day a captain you shall be
Climb the rigging, mount the nest, and say, what can you see?
A fleet upon the starboard side in battle we shall meet!
Load the cannons, raise the flag, and take hold of your heart!
A proper man of courage does not flee before the start
Do not fear when death is near, when doom is night at hand
Your end marks the beginning of a life in fairer lands!
All day the battle rages, and on into the night
With clashing swords and pistol shots, upon the decks we fight!
We match our wits and cannonballs with the finest of their fleet
Their admiral walks the plank in the shame of his defeat
So raise a drink to plunder, and lift a toast for spoils
Cheer good men - in bravery, the enemy we've foiled!
Pour another round and we will sing a song of joy
When next we make our port the folk will say: Victors, ahoy!
We moor upon an isle of wealthy fools and knaves
Who drink all night and sleep all day on the labor of their slaves
When the Sun has set, we break off all their chains
And share with them our plunder, and now free men they are made!
We hole up in the tavern with our new crewmen and mates
Soon those rich folks come a calling for their run aways!
The barman sends them off with ale, saying: Go, drink your sway!
But when the rest have gone, one aging wealthy man does stay
I was once a young lad, sailing by the charts
I did not savor wind, nor water, nor admire the stars
Now I have grown old and frail, and do not journey far
I only long to sail the seas once more to find my heart
Well, come aboard and voyage long, we make for unmapped shores
Ride the stormy seas with us, you'll find that soul of yourn
Leave your wealth behind you, and your bitter scorn
Make your home with slaves and sinners, then you'll be reborn
Yo ho, yo ho!
Das Piratenlied
Ich bin kein Pirat, doch ich sehne mich danach
Unter den Sternen segeln über die sieben Meere, ja
Leben ohne irdische Sorgen, meine Kameraden und ich—
Der Neid aller weltlichen Männer, die nicht frei sind
Ein Lied für Bettler, ein Lied für Heilige
Ein Lied für reiche Männer, die in Ketten gebunden sind!
Unser Schatz liegt nicht in Gold oder in unserer Frömmigkeit
Unser Reichtum ist ein erhörter Ruf, das Verlangen nach dem Meer!
Stürmische Ozeane tragen uns zu Ländern, die wir nie kannten
Zu Geheimnissen und verborgenen Schätzen aus alten Geschichten
Also hisst die Segel und hebt die Flagge, wir halten nicht an bei Nacht
Wir reiten die wilden Winde und Wellen bis zum Morgenlicht!
In Schmugglerhöhlen und Wirtshaushallen leben wir nach keinem Gesetz
Wir zeigen die Farben der Lebenden, frei und stolz und wahr!
Wir stechen in See auf dem blauen Ozean, um der Tyrannei zu entkommen
Wir halten unsere fröhlichen Herzen am Leben, solange wir das Meer durchqueren
Ein Mann ging einst am Strand entlang und rief zu mir
Ich sehe, du bist ein Fischer, ein Liebhaber des Meeres
Ich weiß, diese Welt ist ein elender Ort, doch wenn du mir folgst
Nehme ich all deine Lasten und Piraten werden wir sein!
Yo ho, yo ho!
Hoffnung liegt nun vor uns, und Elend hinter uns
Uns kümmert nicht der geringste um die Männer, die sagen: Du bist verrückt!
Also lass die heulenden Winde herein und ergreife den Mast
Lass das Steuer und all deine Sünden los, denn du bist endlich frei!
Wisch das Deck, mein kluger Junge, und hör gut zu
Lerne meine Wege, und bald wirst du ein Kapitän sein
Klettere in die Takelage, steig auf den Mast, und sag, was siehst du?
Eine Flotte auf der Steuerbordseite, im Kampf werden wir uns treffen!
Lade die Kanonen, hisse die Flagge und ergreife dein Herz!
Ein richtiger Mann von Mut flieht nicht vor dem Beginn
Fürchte dich nicht, wenn der Tod nah ist, wenn das Unheil vor der Tür steht
Dein Ende markiert den Beginn eines Lebens in schöneren Ländern!
Den ganzen Tag tobt die Schlacht, und bis in die Nacht
Mit klirrenden Schwertern und Pistolenschüssen kämpfen wir auf den Decks!
Wir messen unseren Verstand und unsere Kanonenkugeln mit den Besten ihrer Flotte
Ihr Admiral geht in Schande über die Planke nach seiner Niederlage
Also erhebe ein Getränk auf die Plünderung und stoße auf die Beute an
Feiere gute Männer - in Tapferkeit haben wir den Feind überlistet!
Gieß eine weitere Runde ein und wir werden ein Lied der Freude singen
Wenn wir das nächste Mal in den Hafen kommen, werden die Leute sagen: Sieger, ahoi!
Wir legen an einer Insel reicher Narren und Schurken an
Die die ganze Nacht trinken und den ganzen Tag schlafen von der Arbeit ihrer Sklaven
Wenn die Sonne untergeht, brechen wir all ihre Ketten
Und teilen mit ihnen unsere Beute, und nun sind sie freie Männer!
Wir verkriechen uns in der Taverne mit unseren neuen Crewmitgliedern und Kameraden
Bald kommen die reichen Leute, um nach ihren Entlaufenen zu fragen!
Der Wirt schickt sie mit Bier weg und sagt: Geht, trinkt euren Kummer weg!
Doch als die anderen gegangen sind, bleibt ein alter reicher Mann zurück
Ich war einst ein junger Bursche, segelte nach den Karten
Ich genoss keinen Wind, kein Wasser, bewunderte die Sterne nicht
Jetzt bin ich alt und schwach geworden und reise nicht weit
Ich sehne mich nur danach, die Meere noch einmal zu befahren, um mein Herz zu finden
Nun, komm an Bord und segle lange, wir steuern auf unkartierte Küsten
Reite mit uns über die stürmischen Meere, du wirst deine Seele finden
Lass deinen Reichtum hinter dir und deinen bitteren Spott
Mach dein Zuhause bei Sklaven und Sündern, dann wirst du neu geboren
Yo ho, yo ho!