Angsttraum
Ich habe einen Geist geseh'n,
ein Spiegelbild aus meiner Seele.
Doch konnte ich ihn nicht verste'n,
es kam nur Blut aus seiner Kehle.
In seinen Augen war die Welt,
ein schwarzes Loch - wie eine Kugel.
Die durch die Nacht irrt und zerschellt,
ein kalter Traum und keine Flügel.
Ich habe einen Geist geseh'n.
Er hat mich an die Brust genommen.
Da hörte ich sein leises fleh'n
und habe große Angst bekommen.
Er ließ mich einfach nicht mehr los
und drückte immer fester zu.
Und ich verschwand in seinem Körper
und sah mir beim ersticken zu.
Jeder Spiegel ist ein Fenster.
Jeder Augenblick ein Traum.
Wir sind selber die Gespenster.
Verlor'n in uns - in Zeit und Raum.
Jeder Spiegel ist ein Fenster.
Eine andere Dimension.
Was du siehst ist deine Seele
und was du ernten wirst dein Lohn.
Pesadilla de angustia
Vi un espíritu,
un reflejo de mi alma.
Pero no pude entenderlo,
solo salía sangre de su garganta.
En sus ojos estaba el mundo,
un agujero negro - como una bala.
Que vaga por la noche y se estrella,
un frío sueño y sin alas.
Vi un espíritu.
Me abrazó el pecho.
Escuché su suave súplica
y me dio mucho miedo.
Simplemente no me soltaba
y apretaba cada vez más fuerte.
Y desaparecí en su cuerpo
y me vi sofocando.
Cada espejo es una ventana.
Cada momento un sueño.
Nosotros mismos somos los fantasmas.
Perdidos en nosotros - en el tiempo y el espacio.
Cada espejo es una ventana.
Otra dimensión.
Lo que ves es tu alma
y lo que cosecharás será tu recompensa.