395px

Lied Mit Tränen

Adriano Correia de Oliveira

Canção Com Lágrimas

Eu canto para ti um mês de giestas
Um mês de morte e crescimento, ó meu amigo
Como um cristal partindo-se plangente
No fundo da memória perturbada

Eu canto para ti um mês onde começa a mágoa
E um coração poisado sobre a tua ausência
Eu canto um mês com lágrimas e Sol, o grave mês
Em que os mortos amados batem à porta do poema

Porque tu me disseste quem me dera em Lisboa
Quem me dera em Maio, depois morreste
Com Lisboa tão longe ó meu irmão tão breve
Que nunca mais acenderás no meu o teu cigarro

Eu canto para ti Lisboa à tua espera
Teu nome escrito com ternura sobre as águas
E o teu retrato em cada rua onde não passas
Trazendo no sorriso a flor do mês de Maio

Porque tu me disseste quem me dera em Maio
Porque te vi morrer eu canto para ti
Lisboa e o Sol, Lisboa com lágrimas
Lisboa à tua espera ó meu irmão tão breve
Eu canto para ti Lisboa à tua espera

Lied Mit Tränen

Ich singe für dich einen Monat voller Ginstern
Einen Monat des Todes und des Wachstums, oh mein Freund
Wie ein Kristall, der klagend zerbricht
In den Tiefen der gestörten Erinnerung

Ich singe für dich einen Monat, in dem der Schmerz beginnt
Und ein Herz, das auf deiner Abwesenheit ruht
Ich singe einen Monat mit Tränen und Sonne, den schweren Monat
In dem die geliebten Toten an die Tür des Gedichts klopfen

Denn du hast mir gesagt, wie gerne wäre ich in Lissabon
Wie gerne wäre ich im Mai, dann bist du gestorben
Mit Lissabon so weit weg, oh mein Bruder, so kurz
Dass du nie wieder in meinem, deinem Zigarettenlicht entzünden wirst

Ich singe für dich Lissabon, die auf dich wartet
Dein Name zärtlich auf den Wassern geschrieben
Und dein Bild in jeder Straße, wo du nicht gehst
Mit einem Lächeln, das die Blume des Monats Mai trägt

Denn du hast mir gesagt, wie gerne wäre ich im Mai
Weil ich dich sterben sah, singe ich für dich
Lissabon und die Sonne, Lissabon mit Tränen
Lissabon, die auf dich wartet, oh mein Bruder, so kurz
Ich singe für dich Lissabon, die auf dich wartet

Escrita por: Manuel Alegre