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Eine Ewigkeit Unterwegs

Achim Reichel


Ich war auf dieser Erde,
Von Anfang an dabei,
Ich schlüpfte eines Morgens,
Aus einem winzigen Ei.

Die Sonne war ein Ball aus Blut,
Und Drachen tanzten am Strand,
Ich wurde von ihnen gefressen,
Bevor ich was zu fressen fand.

Doch ich kam immer wieder,
In anderer Gestallt,
Oft nur für einen Tag,
Manchmal wurde ich uralt,
Ich war ein Schmetterling,
Eein Affe und ein Wal,
Und eines Tages, trat ich ,
Mit anderen Menschen ins Tal.

Eine Ewigkeit unterwegs,
Auf der Suche nach dir,
Noch einmal um die Welt,
Dann komme ich zu dir,
Stehe vor deiner Tür,
Ich bin schon eine Ewigkeit unterwegs

Bei Cleopatras Sklaven,
Und auf spanischen Galeeren,
Bei Attilas Horden,
Und in Napoleons Heeren,
Ich sah Städte bis in den Himmel,
Siege und Triumph,
Tanz auf dem Vulkane,
Und wieder hinunter in den Sumpf.

Eine Ewigkeit unterwegs,
Auf der Suche nach dir,
Noch einmal um die Welt,
Dann komme ich zu dir,
Stehe vor deiner Tür,
Ich bin schon eine Ewigkeit unterwegs.

Milliarden von Menschen,
Leben mlliardenmal,
Gehen zurück in die Wälder,
Und kommen wieder ins Tal,
Leben und Leben lassen,
Bis zum jüngsten Gericht,
Und einer der davon kommt,
Macht ein Leibesgedicht.

Eine Ewigkeit unterwegs,
Auf der Suche nach dir,
Noch einmal um die Welt,
Dann komme ich zu dir,
Stehe vor deiner Tür,
Ich bin schon eine Ewigkeit unterwegs.

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