
Monolith der Finsternis
Totenwache
Auf finstrem Felde schwer
Eine Aura aus Ehrfurcht und Angst
Schon seit Jahrtausenden
Geschliffen durch was sie verband
Leere Augen
Wachend ruht der Toten' Zorn
Bindend, Wartend
Auf den Klang aus seinem Horn
Und leuchten Runen, moosbedeckt
Scheinend durch der Bäum' Geäst
Im Sumpf der dunkle Heere birgt
Und selbst die Liebe nur die Schwärze nährt
Wo Liebe und der Tot sich fanden
Monolith der Finsternis
Und Dunkelheit und Qual enstanden
Auf ewig ragt ein Schattenstein empor
Wo alles Leben nie zurückkehrt
Trauer in die Herzen dringt
Verlockend seine Macht verspricht
Ein letzter Todesschrei von dort erklingt
Alsbald sein Ruf erneut erklingt
So er das Schwert der Hoffnung schwingt
Von Liebe nichts mehr übrig bleibt
Und all das Gute von der Welt vertreibt
Wo Liebe durch den Tod verraten
Monolith der Finsternis
Und Hoffnung von dem Tod getragen
Der Untergang der hier entsprang
Wo Seelen im Gestein gebunden
Schatten wird stets überstehen
Der Tod er hat das Licht geschunden
Hat die Hoffnung korrumpiert
Alsbald sein Ruf erneut erklingt
So er das Schwert der Hoffnung schwingt
Von Liebe nichts mehr übrig bleibt
Und nichts und niemand ist vor ihm gefeit




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