Wir beide gegen den Wind

Veronika Fischer


Komm mein Sohn, gib mir schnell deine Hand.
Lass die Zinnsoldaten dort an der Wand.
Nimm dein Schaukelpferd mit
Und lass uns reisen.

Ich will fort, ich gehe nicht ohne dich
Komm mein Sohn, begleite mich
Lass den Teddybär los,
lass den Drachen fliegen.

Wir beide gegen den Wind,
auf einer Straße, wo die anderen nicht sind.
Und wir legen eine Spur,
die nicht jeder finden kann.

Wir beide gegen den Strom,
ein bißchen vorwärts und ein bißchen davon
Und wir laufen nicht zu schnell,
doch wir halten nie mehr an.

Dein Vater schläft, aber nicht nebenan,
er kommt wieder, na klar, irgendwann.
Doch die Zeit dahin,
kann ganz schön lange sein.

Komm wir gehn, eh ich überleg,
eh ein Zweifel mir im Wege steht.
Lass die Cowboys stehn
Und lass uns reisen.

Wir beide gegen den Wind,
auf einer Straße, wo die anderen nicht sind.
Und wir legen eine Spur,
die nicht jeder finden kann.

Wir beide gegen den Strom,
ein bißchen vorwärts und ein bißchen davon
Und wir laufen nicht zu schnell,
doch wir halten nie mehr an.

Und die Spur führt direkt zu den Sternen,
links herum hinter dem Mond.
Auf jeden Fall werden wir lernen,
dass sich Entscheidung lohnt.

Wir beide gegen den Wind,
auf einer Straße, wo die anderen nicht sind.
Und wir legen eine Spur,
die nicht jeder finden kann.

Wir beide gegen den Strom,
ein bißchen vorwärts und ein bißchen davon
Und wir laufen nicht zu schnell,
doch wir halten nie mehr an.

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